AK 30 Mid Amateure verpassen den Aufstieg in die 2. Liga nur knapp

Golf Club Erding Grünbach vs. Golf Club Garmisch-Partenkirchen

Nach einer fulminanten Gruppenphase war der Erdinger Jungsenioren Sieg in der Gruppenphase nie gefährdet. Im Aufstiegsspiel trafen die Erdinger, leider etwas ersatzgeschwächten Herren auf die überaus starken, mit einem durchschnittlichen Hcp. von 2 in Bestbesetzung auflaufenden Garmischer. Diese haben ebenfalls Ihre Gruppenphase 2021 souverän für sich entschieden.

Austragungsort war der anspruchsvolle Golfclub Schloß Reichertshausen. Mit pfeilschnellen Grüns und vielen Bäumen war der sportlich sehr anspruchsvolle Platz in einem Top-Zustand und wartete auf ein spannendes Duell und großartiges Golf.

Voller Vorfreude und mit viel Optimismus konnten die zwölf Herren den Kampf Mann gegen Mann antreten.

  • Philipp Pfeiffer war an diesem Tag wieder mal wieder in Höchstform und entschied sein Match gegen seinen Kontrahenten Christian Fellner bereits an Loch 14. Sein Gegner hatte den langen Drives und den großartigen Annäherungen nichts entgegenzusetzen.
  • Der nervenstarke und im Lochspiel in ganz Oberbayern berüchtigte, als fast unschlagbar geltende Matthias Festin hatte mit Leonhard Wild das schwerste Los gezogen, und musste sich nach 17 Löchern knapp geschlagen geben.
  • Stephan Mühlbauer erwischte einen Gegner, dem am heutigen Tag alles gelang, und musste trotz soliden und starken Spiel anerkennen, dass Tim Vogler mit den schnellen und ondulierten Grüns besser zurecht kam als er. Stefan verlor leider überraschend, an der 16ten Spielbahn.
  • Maximilian Angermair unterstrich seine derzeitige Topform mit einer herausragenden Runde, und konnte mit seinen präzisen und gewaltigen Schlägen den zweiten Punkt für die Erdinger Jungs gegen den ebenfalls großartig aufspielenden Alexander Franck einfahren.
  • Die Nummer eins der Erdinger Philipp Uscharewitz lag nach 13. Löchern fünf unter Par und fünf auf gegen Yannic Judith klar in Front. Plötzlich lippten die Putts aber reihenweise aus, sodass sein Gegner vier Löcher in Folge gewinnen konnte. Auf der 18 machte er es nochmals spannend, lag nur noch eins auf, konnte aber nach dem verpassten Birdieputt seines Gegners mit einer hervorragenden Annäherung und einem sicheren Putt den dritten Punkt für die Erdinger einfahren.
  • Lukas Sommer kämpfte, spielte über weite Strecken ein überaus versiertes Golf, kam aber mit den schnellen Grüns nur bedingt zu Recht. Er musste mit fünf gespielten Dreiputts dem überaus stabilen und vor allem im kurzen Spiel stark auftrumpfenden Stefan Glas nach der fünfzehn zum Sieg gratulieren.

Nach den sechs gespielten Partien stand es am Ende 3 zu 3. Ein Stechen musste folglich entscheiden. Die Extralöcher starteten auf der 368 Meter langen Spielbahn eins. Ein Herzschlag Finale begann.

  • Philipp Pfeiffer nahm seinem Gegner Stefan Glas mit seinem Drive am ersten Extraloch fast 50 Meter ab, lag nur 80 Meter zur Fahne, verschätzte sich bei der Annäherung, blieb daher etwas zu kurz mit seinem Ball auf dem Grün liegen. Sein Gegner legte ein sicheres Par vor. Pfeiffer lies den ersten Putt zu kurz, und verpasste um Milimeter den Putt zum Par. Eins zu Null für Garmisch.
  • Der etwas zu lang geratene Drive am ersten Extraloch von Philipp Uscharewitz sprang überaus unglücklich ins Rough. Er konnte das Grün nicht direkt anspielen, mit einer grandiosen Annäherung und einem soliden Chip spielte er aber dennoch ein geschenktes Par. Sein Gegner Yannick Judith legte seine Annäherung aus 95 Metern vier Meter an den Stock und lochte den anschließenden Putt mit der letzten Umdrehung zum Birdie ein. Zwei zu Null für Garmisch. Damit war die Partie zu Gunsten von Garmisch entschieden.
  • Die dritte Partie im Stechen zwischen Maxi „Bubba“ Angermair und Leonhard Wild war somit trotz klarem Vorteil nach dem Abschlag für Angermair leider unbedeutend.

Wir gratulieren den überaus fairen, sportlich versierten und erfahrenen Garmischer Jungs zu Ihrem Sieg und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Saison 2022 in der 2. Liga.

Nach fünf (!) verlorenen Aufstiegsspielen der Erdinger in den letzten sieben Jahren ist der Fluch auch dieses Jahr nicht gebrochen worden. Schade, dass es dieses Jahr nur um wenige Millimeter beim Putten ging. So spannend kann aber unser geliebter Golfsport sein.

Wir wünschen den Jungs fürs nächste Jahr wieder viel Glück – und im möglichen Aufstiegsspiel 2022 (Mann gegen Mann) ein abschließender Tipp: Einfach besser spielen.

Das GCEG-Team

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